Lebensversicherung als Altersvorsorge nicht zu empfehlen
Die Altersvorsorge über eine Lebensversicherung ist nicht zu empfehlen, immer mehr Experten raten dazu die Risikoabsicherung und die Vermögensbildung zu trennen.
Die Lebensversicherung haben früher viele Menschen als zusätzliche Altersvorsorge abgeschlossen, was sich aber seit einiger Zeit deutlich verändert hat.
Die Steuerfreiheit für die Lebensversicherung gibt es seit dem Jahr 2005 nicht mehr und seit dieser Zeit wird die klassische Lebensversicherung auch immer weniger verkauft.
Im Jahr 2007 wurde auch noch der Garantiezins für Lebensversicherungen von 2,75 auf 2,25 Prozent gesenkt.
Auch die Überschüsse wurden teilweise drastisch gesenkt und so sind so einige heftig überrascht, wenn die Lebensversicherung ausbezahlt wird, denn von der früher mal prognostizierten Auszahlung zum Ende der Laufzeit ist die Auszahlung oft meilenweit entfernt.
Inzwischen raten auch immer mehr dazu die Absicherung und den Vermögensaufbau zu trennen. Seit dem neuen Versicherungsvertragsgesetz müssen nun zwar die Abschlussprovisionen auf 5 Jahre verteilt werden aber die Provisionen belasten trotz allem den Vertrag. Und dass inzwischen jeden Monat an die 100.000 Lebensversicherungen gekündigt werden, sollte jedem zu denken geben.
Die Absicherung der Familie über eine Risikolebensversicherung, die es im Internet schon zu äußerst günstigen Beiträgen gibt, ist besser und günstiger als die Lebensversicherung. Mit dem restlichen Geld ist der Kunde dann frei für seine Vermögensbildung.
Wie man dann seine zusätzliche Altersvorsorge aufbaut ist natürlich eine ganz andere Frage und sicherlich auch für jeden einzelnen verschieden, doch allein die Trennung der Todesfallabsicherung und der Vermögensbildung ist der erste richtige Schritt und dieser ist weg von der Lebens- oder auch der Rentenversicherung.
Denn die lebenslange Rente ist nur von der Garantie sicher, die Überschüsse kann niemand garantieren und bedenkt man den medizinischen Fortschritt, der die Menschen immer älter werden lässt, dann weiß man dass auch die Renten immer länger bezahlt werden müssen und weiß auch dass die heute hoch gerechneten Überschüsse in 20 oder 30 Jahren fast aufgezehrt sein können.
- weitere Informationen für Sie:
Was für ein Blödsinn!!!!!! Hört auf die Menschen zu verunsichern und zu verarschen. Erstens sind die Renditen dieser Verträge sehr gut und zweitens würde der Kunde bei Kündigung von bereits bestehenden Verträgen immer Verluste haben. Verluste, die er in den meisten Fällen nicht mehr aufholen könnte, selbst wenn es eine rentablere Anlageart gäbe. Er muss schließlich bei jedem Neuabschluss wieder ganz von vorn anfangen, sein Eintrittsalter ist höher, gesetztliche Bestimmungen haben sich verschlechtert, Abschluss- und Verwaltungskosten sind erneut zu zahlen und die Risikokosten sind noch teurer als vorher.
Die Verbraucherzentrale wurde informiert.
MfG
Heinrichs
Hallo, darauf möchte ich doch kurz antworten, denn zum einen sollte sorgfältiger gelesen werden, denn hier steht nichts von einer Kündigung und auf dieser Seite ist sehr oft beschrieben dass ein Versicherungsnehmer Geld verliert bei einer Kündigung. Wenn jemand jedesmal die Verbraucherzentrale informieren will, weil die Lebensversicherung auch von ganz seriösen Zeitschriften nicht mehr als Altersvorsorge empfohlen wird, dann hat er wohl täglich zu tun und geht der Verbraucherzentrale damit mächtig auf den Keks. Wer es nachlesen will kann gerne bei der doch bekannteren Zeitschrift Stiftung Warentest eine der vielen Bestätigungen dessen was geschrieben wurde, nachlesen.
fortführen, kündigen oder stilllegen
und noch zur Bestätigung dass die LV kaum noch Rendite bringt Artikel der ARD:
Viele geplatzte Renditeversprechen